[icon name=“icon-camera-1″] nackte Selfis von zahlreichen Promis veröffentlicht

Die Nacktbilder, Selfis die zum Teil mit der Webcam oder mit dem Handy geschossen wurden, kursieren plötzlich im Web und verbreiten sich wie ein Lauffeuer und bieten damit Stoff für die Diskussion der Sicherheit von Online-Speicherdiensten.

Hackern ist es offenbar gelungen die iCloud-Speicher von zahlreichen Prominenten, wie Oscar-Star Jennifer Lauwrence, Kaley Cuoco (aus Big Bang Theory), Kate Upton, oder auch Apartment 23-Star Kyrsten Ritter und viele weitere Hollywoog-Größen zu knacken.

Die Nackbilder sämtlicher Promis wurden am Sonntag bereits im Web gesichtet. Die für ungewollte Fotos berüchtigte Webseite 4chan.org hat die meisten Bilder bereits am Sonntag schon angezeigt. Auf der 4Chan Webseite kann jeder der möchte irgendwelche Fotos hoch laden, ohne sich zuvor mit einer ausgiebigen Anmeldeprozedur zu beschäftigen. Somit dürfte es für die Justizbehörden auch schwer werden, den Täter schnell zu überführen.

hacker haben iCloud Account von Promis gehackt

dieses Bild zeigt angeblich den Ordner des Hackers, der die Bilder der Promis ergaunert hat

Das FBI hat bereits die Ermittlungen aufgenommen und verfolgt zur Zeit den Tatbestand einer unrechtmäßigen Veröffentlichung der Bilder.

Die Hollywood Stars haben Ihre privaten Fotos wohl mit dem iPhone oder iPad geschossen und dann in Ihrem iCloud-Speicher abgespeichert. Hacker haben dabei eine eklatante Sicherheitslücke ausgenutzt und mit einer sogenannten Brutforce Attake die Passwörter der Promis erraten und sind dadurch das persönliche Passwort gekommen.

Bei der Brutforce Attake werden einfach Begriffe und Wörter aus sogenannten Dictionarys (so eine Art Duden, Wörterbuch) als Passwort ausprobiert – so lange bis ein Passwort greift. Durch die Leistungsfähigkeit der heutigen Rechner sind das mal eben ein paar „Hunderttausend“ Begriffe pro Sekunde. Stammt also ein Passort aus dem Duden, so ist das innerhalb von Minuten geknackt. Der Apple-Dienst find my iPhone war gegen solche Attaken nicht ausreichend geschützt – da alle Apple-Dienste mit dem gleichen Benutzernamen und dem selben Passwort laufen, konnten sich die Hacker hier die Zugangsdaten ergaunern.

Sicherheitslücke geschlossen

Apple hat diese Sicherheitslücke bereits geschlossen – dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack – wie sicher sind diese Onlinespeicher Cloud-Dienste denn wirklich ?

[icon name=“icon-camera-1″] über 100 Promis hat es erwischt

Kate Upton Foto:imageo

Kate Upton Foto:imageo

Kate Upton (22) hat es so richtig erwischt – rund 100 Fotos aus Ihrem privaten Archiv wurde gestohlen und zum Teil ins Netz gestellt. Zum Glück sind es nicht alles Nacktbilder von Ihr, einige zeigen sie auch in Strandkleidung und Bikini.

Dennoch sind auch ein paar pikante Treffer dabei: Auf dem Bett räckelt Sie sich und streckt die Brüste Richtung Kamera, andere Bilder enthüllen noch mehr privates aus Ihrem Intimbereich mit und Ihren Freund.

In jedem Fall ist es für Kate Upton und Ihrem Freund wohl eine sehr peinliche Situation, demnächst mit einem strahlenden Gesicht wieder vor der Presse zu stehen und zu lächeln, wo doch der ein oder andere Sie auch schon mal ohne Kleidung im Netz gesehen haben könnte.

Kaley Cuoco Foto:dpa picture alliance

Kaley Cuoco Foto:dpa picture alliance

Obwohl die pikaten Bilder zuerst auf der freien Foto-Plattform „4chain“ veröffentlicht wurden, waren Sie kurze Zeit später auch schon bei reddit und Twitter zu finden. Inzwischen sind die Bilder wohl gelöscht worden, doch es bleibt abzuwarten was dieser Leak noch mit sich bringt, den angeblich hat der Hacker erst mal nur einen Bruchteil der erbeuteten Fotos ins Netz gestellt.

unter dem Suchbegriff #Thefappening war in sämtlichen online Gazetten eine ganze Menge Zündstoff zu sehen.

Auch Apple hat sich in die Ermittlung eingeschaltet und will nun selbst prüfen ob der Hacker die Daten tatsächlich aus dem iCloud-Speicher erhalten haben könnte und wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte.

Passwort ?!  Aber sicher

iCloud

Diese Story zeigt einmal mehr wie wichtig Passwörter wirklich sind und das man sich bei der Auswahl seiner Passwörter wirklich Mühe geben sollte. Natürlich ist das kein Allheilmittel Ultraschwere Passworte zu erfinden, den manchmal gelingt es den Datendieben auch mal ein richtig großer Cup, wie neulich erst als 1,2 Milliarden Passworte und Mailadressen von einer Hackergruppe erbeutet wurden.

[icon name=“icon-picture-1″] wir haben mal ein paar Tipps zusammen gestellt, zum Thema „Sichere Kennwörter“

[content_box id=“25258″ title=“sichere Passworte erstellen“ title_position=“after“ image_style=“2″ featured_image=“/wp-content/uploads/passwort-diebstahl-300×168.jpg“ icon=““ icon_style=““ text_position=“2″ link_text=““ link_target=“_self“]
  • erstellen Sie komplizierte Passworte mit mindestens 8 – 15 Zeichen
  • Nutzen Sie keine Namen oder Geburtsdaten
  • erstellen Sie komplexe Passworte vermischt mit Sonderzeichen und Zahlen
    z.B. M1aw1Ropel8scona
  • Bauen Sie sich eigene Eselsbrücken zum Erinnern an das Passwort
    “M”ein “1″(erstes)  “a”(Auto) “w” war “1″ ein “O” Opel “8″ für Acht von Ascona “A”Ascona
  • Nutzen Sie für verschiedene Webseiten, ebay, Amazon, Mail, Online-Banking usw. unterschiedliche Passworte
  • Kleben Sie keinen Zettel mit Ihrem Passwort unter die Tastatur
  • Schreiben Sie Ihre Passwörter nicht unverschlüsselt in Ihr Handy
  • Ändern Sie Ihre Passworte bei allen Diensten regelmäßig
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