Laut BSI ist eine gefährliche Schnüffelsoftware Trojaner im Kanzleramt entdeckt worden.

Andreas Könen, der Vize Präsident des BSI gegenüber dem Spiegel sagte, wurde auf einem USB-Stick einer Mitarbeiterin im Europarefarat der Trojaner gefunden.

Ob es sich dabei um Fahrlässigkeit oder ob der unbewußt eingeschmuggelt wurde, ist noch völlig unklar. Auch die Herkunft des Trojaner ist noch nicht geklärt. Aber ein Experten-Team, was sich mit Fall „Edward Snowden“ befasst, geht davon aus, das die Schadsoftware vom amerikanischen Geheimdienst NSA und dem britischen Geheimdienst GCHQ entwickelt wurde.

Die Bundesregierung selbst, hat sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert, es wurde lediglich informiert, dass Angriffsmuster nicht bestätigt werden könnten. Außerdem sollen weder PC noch Notebooks jemals im Kanzleramt tatsächlich infiziert gewesen sein. Die BILD-Zeitung schreibt, daß die Mitarbeiterin des Europareferats an einem Dokument auf Ihrem privaten PC gearbeitet haben soll und dieses anschließend auf den USB-Stick kopiert hat.
Anschließend hat Sie diesen verseuchten USB-Stick im Kanzleramt angeschlossen, wo der Virenscanner sofort ALARM geschlagen hat.

Dieser Vorfall wirft wohl einige Fragen auf:

– Wie konnte so ein Super-Trojaner überhaupt auf den USB-Stick gelangen?

– Ist der Trojaner villeicht sogar wissentlich eingeschmuggelt worden?

– oder war die besagte Mitarbeiterin womöglich nur ein ahnungsloses Opfer

Für mich stellt sich eigentlich ein noch viel dringende Frage:

hat die Frau zu Hause keinen oder wenn doch, welchen Virenschutz ? und wer hat das Erlaubt, das ungesicherte USB-Sticks im Kanzleramt verwendet werden dürfen, bzw. können.

In vielen Firmen ist es technisch schon gar nicht möglich „solche USB-Sticks“ an einem Firmen-PC anzuschließen.

wie wichtig also ein guter Virenschutz ist, zeigt dieser Fall recht deutlich, also handeln Sie jetzt